Neues aus dem Rathaus
reha unterzeichnet Vertrag
Wichtiger Baustein auf dem Weg zum Bau einer Werkstatt für behinderte Menschen in Lebach
Am vergangen Freitag unterzeichneten der Lebacher Beigeordnete Arno Schmitd sowie die reha-Chefs Rainer Blum, Gisbert Latz und Willy Marx den Kaufvertrag für das ehemalige Schwimmbadgelände in der Dillinger Straße. Die reha gmbh will dort eine Werkstatt für behinderte Menschen errichten.
Sie beabsichtigt drei Einrichtungen auf dem Grundstück unterzubringen. Es handelt sich im Einzelnen um folgende Anlagen:
1. Werkstatt für behinderte Menschen: Hier sollen Arbeitsplätze für 120 körperbehinderte und schwerst mehrfach behinderte Menschen aus den Landkreisen Saarlouis, Merzig-Wadern sowie den angrenzenden Kommunen entstehen.
2. Werkstätte für Blinde und Sehbehinderte: Aus dem gleichen Einzugsgebiet sollen 20 Arbeitsplätze entstehen, die speziell auf die Bedürfnisse von Blinden und Sehbehinderten ausgerichtet sind.
3. Tagesförderstätte: Es ist vorgesehen, 18 Plätze für erwachsene Menschen mit Behinderung die aufgrund von Art und Schwere der Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht, noch nicht oder nicht wieder eingegliedert werden können zu schaffen.
Das Einzugsgebiet ist identisch mit dem der anderen beiden Einrichtungen.
Nach der Schließung des städtischen Schwimmbades lag die Fläche über mehrere Jahre brach. Der Stadtrat, der diese Fläche ursprünglich als Sport- oder Freizeitgelände vorgesehen hatte, stimmte im vergangenen Jahr der Änderung des Flächennutzungsplanes zu, einerseits wegen der Schwierigkeit, dort einen Investor zu finden, andererseits aber auch wegen der dort entstehenden Arbeitsplätze.
Wie die reha-Verantwortlichen bei der Vertragsunterzeichnung beim Lebacher Notar Dr. Jörg Britz betonten, wollen sie so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen.